Januar 2012: Zum Ärger der Anwohner über das Verkehrsaufkommen in der Lessenicher Straße siehe Artikel im General-Anzeiger vom 12.01.2012. |
Dezember 2011: Die Verwaltung hat im Planungsausschuss der Stadt Bonn am 14. Dezember eine Mitteilung über die Zukunft des Geländes der ehemaligen Stadtgärtnerei vorgelegt. U.a. wird eine weitere Bebauung in das Meßdorfer Feld hinein erwogen, siehe auch
Vorlage und Kommentar von Wilfried Klein, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn. |
Oktober 2011: Die Bürgerinitiative hat zu einer Ortsbegehung eingeladen wegen der Verkehrsprobleme bei der Erschließung des Neubaugebiets "Grüne Mitte" (ehemals Lorth-Zipfel), siehe den Artikel im General-Anzeiger vom 22./23.10.11. Zum Artikel im General-Anzeiger vom 31.10.11 mit dem Titel "Grüne mögen Grüne Mitte nicht" lesen Sie hier die Stellungnahme des Ortsverbandes der Grünen Hardtberg-Bonn West. |
März 2011: Die Salamitaktik zur weiteren Bebauung des Meßdorfer Feldes geht in die nächste Runde, diesmal in Dransdorf auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei. Näheres entnehmen Sie bitte der lokalen Presse, den Informationsdiensten der Parteien und der Stadt Bonn. Informieren Sie sich auch bei uns während der regulären Treffen der Bürgerinitiative. |
2010: Nach der Baustelle "Am Bruch" (Grüne Mitte, Lorth-Zipfel) sollte im Rahmen der 151. Änderung des Flächennutzungsplans ein weiterer Teil des Meßdorfer Feldes zur Bebauung freigegeben werden, diesmal in Endenich. Der Bereich III, siehe unter dem Link der Stadt unter Beschlussvorlage, und zwar die Fläche parallel zum Hermann-Wandersleb-Ring zwischen Erich-Hoffmann-Straße und Business-Park, sollte in einer Tiefe von ca. 100 m als Gemischte Baufläche ausgewiesen werden. Nach dem Beschluss vom 02.09.2010 besteht laut Vorlage zurzeit keine Gefahr. Der General-Anzeiger schrieb am 09.09.2010 unter dem Aufzählungspunkt Messdorfer Feld: "Die Bebauung am Hermann-Wandersleb-Ring auf dem Feld war bereits in den Startlöchern. Dank der Bürgerinitiative ist die Planung vom Tisch...damit ist die Frischluftzufuhr nicht nur für Endenich, sondern für ganz Bonn weiterhin gesichert." Zum Unmut der Anwohner des 1. Bauabschnitts siehe GA-Artikel vom 09.09.2010 unter Lastwagen gefährden Fußgänger in Duisdorf. Der zweite, noch unbebaute Abschnitt des Gebietes "Am Bruch" steht weiterhin zur Disposition. |
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| Panorama des 1. Bauabschnitts des Gebietes "Am Bruch/Lorth-Zipfel/Grüne Mitte" am 07.06.2010 |
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| Baugebiet "Am Bruch/Lorth-Zipfel/Grüne Mitte" am 20.03.2010 | Fotos: Jana Leggewie |
Der Koalitionsvertrag der neuen schwarz-grünen Mehrheit im Stadtrat nach der Kommunalwahl am 30.08.2009 wurde im Dezember 2009 unterzeichnet. Damit wurde das Bündnis aus CDU und Grünen bis 2014 beschlossen. Strittige Themen wie das Meßdorfer Feld sollen zwischen den Partnern für fünf Jahre ausgeklammert werden. Der zweite Bauabschnitt des Gebietes Am Bruch/"Grüne Mitte Duisdorf"(Lorth-Zipfel) wird bis 2014 nicht weiter verfolgt. Der Bürger Bund (BBB), der im Juni 2005 mit seinen drei Stimmen im Stadtrat im Widerspruch zu seinem Programm für die Kommunalwahl im September 2004 und gegen den Willen von Tausenden von Bürgern für die Bebauung des ersten Abschnitts des Lorth-Zipfels den Ausschlag gab (vgl. Pressemitteilung unserer BI vom April 2005), schaffte die Wiederwahl ins Bezirksparlament Hardtberg nicht mehr (vgl. Infobrief unserer BI vor der Wahl 2009 an die Wähler). Die BI betrachtet u. a. dies als Beweis dafür, dass man mit bürgerschaftlichem Engagement durchaus Einfluss auf die Politik nehmen kann. |
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| Baugebiet "Am Bruch/Lorth-Zipfel/Grüne Mitte" | entlang der Bahntrasse | am 09.08.2009 |
Baustelle "Am Bruch/Lorth-Zipfel/Grüne Mitte", erster Bauabschnitt: Dipl.-Biol. Heiko Haupt schreibt am 11.08.2009 einen Brief an die Stadt Bonn und die Bezirksregierung Köln zur Berücksichtigung von Zauneidechsenvorkommen bei der Erteilung von Baugenehmigungen. Vgl. auch Veröffentlichung (November 2009) zur Vernichtung des Zauneidechsenvorkommens Am Bruch, erschienen in der Zeitschrift "Die Eidechse", herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde. |
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| Anwohner demonstrieren | beim offiziellen Spatenstich | am 29.06.2009 |
Mit dem 1. Spatenstich am 29.06.2009 wurden die Arbeiten auf dem Baugebiet "Lorth-Zipfel/Am Bruch/Grüne Mitte Duisdorf" eingeleitet. Artikel hierzu im General-Anzeiger vom 30.06.2009 und in der Bonner Rundschau vom 03.07.2009. Zur Verhandlung am OVG Münster siehe Artikel in der BUZ (Bonner Umwelt Zeitung): Freiraumschutz auf dem Meßdorfer Feld- Kampf um die Erhaltung geht weiter und Zauneidechse - eine verbreitete Art mit hohem planerischem Gewicht. |
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Das Landschaftsschutzgebiet "Am Bruch" (Lorth-Zipfel), das bebaut wird - als "Grüne Mitte Duisdorf"! |
Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster hat den Normenkontrollantrag gegen den B-Plan „Am Bruch“ am Freitag (17.04.2009) abgewiesen. Es hat zwar die Antragsbefugnis der Antragsteller aufgrund ihrer persönlichen Betroffenheit bejaht, den Bebauungsplan aber inhaltlich bestätigt.
Die wesentlichen Diskussionspunkte während der mündlichen Verhandlung waren die Verkehrs- und Lärmbelastung und der Artenschutz. Es wurde zwar festgestellt, dass die Stadt keine ausreichende Prognose der Lärmbelastung der Anwohner vorgenommen hat, aber das Gericht folgte leider den lückenhaften Zahlen zur Verkehrsbelastung, die die Stadt Bonn nach „allgemeinen Erfahrungswerten“ als ausreichend erachtet hatte.
Beim Artenschutz kam die Stadt Bonn auch mit einem „blauen Auge“ davon. Entgegen der Auffassung der Verwaltung hat das OVG angenommen, dass die Zauneidechse tatsächlich im Plangebiet vorkommt. Die Stadt habe dies aber – trotz des Hinweises eines Biologen mit einer Meldung über das Vorkommen und weiterer Hinweise im Biotopkataster – zum Zeitpunkt des Beschlusses des Bebauungsplans nicht wissen können und deshalb nicht in das Verfahren einbeziehen müssen.
Über die Details der Entscheidung, die Konsequenzen und Perspektiven, informierten wir die Bürgerinnen und Bürger in einer Anwohnerversammlung, nachdem die schriftliche Begründung des Urteils vorlag.
Den Termin gaben wir rechtzeitig bekannt. (Heiko Haupt) |
Einen Artikel im General-Anzeiger vom 14.02.2009 können Sie hier herunterladen: Artikel "Neue Heimat für 230 Familien / Lorth-Zipfel heißt jetzt Grüne Mitte Duisdorf". Kommentare hierzu: Leserbriefe "Vor dem Urteil werden bereits Fakten geschaffen", Leserbrief "Dem Unverständnis folgt Entsetzen", www.rheinraum-online.de, www.gruene-bonn.de.
Mit Rodungsarbeiten auf dem Baugebiet "Am Bruch" (Lorth-Zipfel) wurde bereits begonnen, obwohl zu dieser Zeit die Klage gegen den Bebauungsplan lief. Die Bürgerinitiative hatte das OVG Münster und die Untere Landschaftsbehörde über die Entwicklung informiert: Brief von Heiko Haupt. Von Bündnis 90 / Grüne wurde ein Dringlichkeitsantrag an die Stadt Bonn zum Stopp der Rodungsarbeiten gestellt: Inhalt des Antrags. Der Antrag wurde in der Sitzung vom 05.02.2009 abgelehnt: Ratsbeschluss. Zum Abstimmungsverhalten im Stadtrat - Die Grünen fanden bei keiner anderen Fraktion Unterstützung zum Stopp der Rodungsarbeiten -, siehe auch: GA-Artikel vom 16.02.2009. |
Zwei Bürger klagten vor dem OVG Münster gegen den Beschluss des Stadtrates, das Meßdorfer Feld zu bebauen. Den Artikel im General-Anzeiger vom 25.07.2007 dazu können Sie hier herunterladen: Artikel "Richter sollen entscheiden".
Der Bebauungsplan "Am Bruch" wurde in der Bonner Ratssitzung am 25.10.2006 endgültig beschlossen. In namentlicher Abstimmung stimmten alle Stadtverordneten von CDU, FDP und BürgerBund für das Projekt, die Stadtverordneten von SPD und Grünen stimmten geschlossen gegen den Bebauungsplan, weil sie insbesondere die Verkehrsfrage für nicht gelöst ansehen. Vor der Ratssitzung gingen schriftliche Einwendungen von ca. 600 Bürgerinnen und Bürgern bei der Stadt Bonn ein.
Unsere Kritikpunkte zur Bebauung dieses Teilstücks des Meßdorfer Feldes, über das in der Ratssitzung entschieden wurde, können Sie hier direkt abrufen:
Eine weitere detaillierte Stellungnahme unserer Bürgerinitiative zum Bebauungsplanentwurf Nr. 7421-14 (Am Bruch, Meßdorfer Feld) können Sie hier herunterladen: